Pressekonferenz IDS 2015: Proven Digital Solutions

Aus Erfahrung einen Schritt voraus. Intra- und extraorales Röntgen in einer nie gekannten Qualität, erweiterte Möglichkeiten mit CEREC in der Implantologie und Kieferorthopädie, neue Anwendungen für die Lasertherapie, netzwerkfähige und multifunktionale Behandlungseinheiten sowie offene Konzepte für das zahntechnische Labor: Sirona President und CEO Jeffrey T. Slovin präsentierte auf der Pressekonferenz zur IDS 2015 zahlreiche neue Lösungen für die moderne Zahnarztpraxis und das Labor. 

 

Digitale Systeme sind aus der modernen Zahnmedizin längst nicht mehr wegzudenken. Wie kaum ein anderes Unternehmen der Dentalbranche hat sich Sirona für die Digitalisierung der Zahnheilkunde sowie die Integration und Verknüpfung der Systeme eingesetzt. Das Ziel heißt, die Arbeit der Zahnärzte durch moderne Instrumente und Geräte sowie durch effiziente Workflows und optimalen Behandlungskomfort zu unterstützen.

 

„Wir haben nicht nur vor zwanzig Jahren das erste digitale Panoramaröntgengerät auf den Markt gebracht, sondern bereits vor 30 Jahren mit CEREC die digitale Abformung und die computergestützte Zahnrestauration praxistauglich gemacht“, berichtet Jeffrey T. Slovin, President und Chief Executive Officer von Sirona. „Unser Weg und die Historie des Unternehmens stehen für klinisch erfolgreich getestete und wissenschaftlich anerkannte Technologien, die Qualitätsstandards setzen.“ Zur IDS unterstreicht Sirona diesen Anspruch mit seinen Produktneuheiten unter dem Motto „Proven digital solutions“.

Nie gekannte Bildqualität mit ORTHOPHOS SL

Das neue extraorale Röntgengerät ORTHOPHOS SL erweitert die ORTHOPHOS-Familie und kombiniert für ein exzellentes Röntgenbild zwei neue Technologien: Zum einen nutzt der hier erstmalig eingesetzte Direct Conversion Sensor die Röntgenstrahlen durch deren direkte Umwandlung in elektrische Signale deutlich besser aus. Dies verringert die Strahlendosis und verbessert zugleich die Bildqualität. Zum anderen wurde das hoch entwickelte Panorama-Verfahren beim ORTHOPHOS SL durch ein rekonstruktives Sharp-Layer-Verfahren erweitert. Dabei ermöglichen mehrere Tausend Einzelprojektionen, die bei einem Umlauf aufgenommen werden, eine digitale Rekonstruktion mit außerordentlicher Schärfe.

 

Neue Röntgensoftware SIDEXIS 4

Die so erstellten Bilder lassen sich mit der neuen Software SIDEXIS 4 optimal bearbeiten. SIDEXIS 4 erlaubt das gleichzeitige Öffnen von 2D-Aufnahmen sowie 3D-Scans. Damit haben Zahnärzte sofortigen Zugriff auf alle relevanten Patientenbilddaten. Für den Behandler entsteht so eine komplette Übersicht über die Behandlungshistorie des Patienten. Das Programm zeichnet sich durch seine workflow-orientierte Oberfläche und eine sehr einfache Bedienbarkeit aus. Selbstverständlich verfügt SIDEXIS 4 über alle relevanten Schnittstellen für Praxisverwaltungs- und KFO-Analyseprogramme.

 

CEREC jetzt auch für die Kieferorthopädie

CEREC Ortho

Dank des Guided-Scanning-Prozesses kann der Behandler einfach und präzise Vollkieferaufnahmen inklusive Bissregistrat für kieferorthopädische Anwendungen machen.

Funktions- und damit Indikationserweiterung ist das Stichwort für eine der wichtigsten Neuerungen beim erprobten und bewährten CEREC-System: Mit der neuen CEREC Ortho Software können Kieferorthopäden und kieferorthopädisch tätige Zahnärzte die digitale Abformung jetzt nutzen, um kieferorthopädische Therapien zu planen. Durch einen sicheren, geführten Scan mit der CEREC Omnicam lässt sich ein digitales Modell des gesamten Kieferbogens erstellen. Das Verfahren ist einfach durchzuführen und lässt sich aufgrund der Reproduzierbarkeit der Scan-Ergebnisse auch delegieren. Die Daten können dann für die Planung kieferorthopädischer Behandlungen und die Herstellung dafür erforderlicher Apparaturen exportiert werden. Das bedeutet einen großen Patientenkomfort, da die Abformung digital erfolgt und die Behandlung deutlich früher beginnen kann. Denn: Das Herstellen und Verschicken eines physischen Modells entfällt. Wenn eines für bestimmte Indikationen benötigt wird, lässt es sich auch auf einem 3D-Printer erstellen.

„Digitale Technologien sind kein Selbstzweck. Wir wollen durch ihren Einsatz und ihre Verknüpfung untereinander dazu beitragen, Zahnheilkunde besser, sicherer und schneller zu machen und die Wirtschaftlichkeit von Praxis und Labor zu steigern.“ Jeffrey T. Slovin, President & CEO.

Flexible Tischvariante CEREC AF

Sowohl in der Kieferorthopädie als auch bei „klassischen“ Restaurationen sowie in der Implantologie profitieren Anwender und Patient von der digitalen Abformung mit der CEREC Omnicam, der kleinsten puderfrei arbeitende Farb-Videokamera auf dem Markt. Die CEREC Omnicam gibt es jetzt neu auch als flexible Tischvariante CEREC AF.

CEREC Guide 2

Mit CEREC ist es nicht nur möglich, inserierte Implantate sowohl provisorisch als auch dauerhaft zu versorgen, sondern den Zahnarzt bereits bei der Planung und Insertion selbst zu unterstützen. Die Lösung heißt CEREC Guide 2. Diese Bohrschablone kann mit der neuen CEREC SW 4.4 konstruiert und äußerst schnell und kostengünstig sogar direkt in der Praxis hergestellt werden.

Lasertechnologie – das blaue Licht

Absolutes Neuland betritt Sirona mit dem neuen SIROLaser Blue: Er emittiert zusätzlich zu dem bisher üblichen infraroten Licht in einer Wellenlänge von etwa 970 Nanometern (nm) auch blaues Laserlicht mit einer Wellenlänge von 445 nm. Musste der Anwender bislang langsam und mehrfach mit der Glasfaser über das Gewebe streichen, ermöglicht der SIROLaser Blue sofort einen sauberen und ausreichend tiefen Schnitt – und das ganz ohne Berührung des Gewebes. Die blaue Strahlung wird etwa 100 Mal besser absorbiert als die infrarote. Sie ermöglicht so präzise, atraumatische Schnitte in einer überzeugenden Geschwindigkeit.

 

Behandlungseinheit TENEO – Meister der Integration

Maximale Behandlungseffizienz ist neben dem optimalen Komfort ein wichtiger Anspruch der Behandlungseinheiten von Sirona. Um die Abläufe einer Behandlung zu optimieren, enthält die Behandlungseinheit TENEO Funktionen für die Bereiche Implantologie und Endodontie, für die sonst zusätzliche Geräte, nötig sind. Die jetzt zur IDS vorgestellten neuen Optionen machen TENEO zum Beispiel zu einem wahren „Endo-Experten“: Erstmalig werden in die Feilenbibliothek einer Behandlungseinheit die reziproken Feilensysteme von (RECIPROC®) und Dentsply Maillefer (WAVEONE®) integriert. Die Anzeige des eingebauten ApexLocators kann jetzt auch direkt am 22-Zoll-HD-Monitor (SIVISION) im direkten Blickfeld des Behandlers erfolgen. TENEO markiert nicht nur in Ergonomie, Funktion und Design das technisch Machbare, sondern lässt sich auch so konfigurieren, dass sich zum Beispiel Sirona M1 Anwender nicht umstellen müssen und sich sofort an ihrem neuen TENEO wohlfühlen.

 

inLab reloaded – das Prinzip der Offenheit

Neu und vor allem in Details überraschend ist die fünfachsige Laboreinheit inLab MC X5. Die Fräsmaschine zur Nass- und Trockenbearbeitung bietet ein breites Indikationsspektrum und eine große Materialauswahl bei Blöcken und Standardronden. Spindle-Touch Technologie, Easy-Clean Konzept und ein farbcodiertes Werkzeugwechsler-Magazin sind die jüngsten Sirona-Innovationen, die zur hohen Produktivität beitragen.

Die neue inLab Software 15.0 wird zur IDS mit zahlreichen Neuerungen vorgestellt: Vollkommen neu gestaltet und konsequent auf den zahntechnischen Design-Prozess ausgerichtet, gewährleistet sie mehr Benutzerinteraktionen und intuitive Bedienung. Neben neuen Features, wie zum Beispiel die kieferorientierte biogenerische Aufstellung, integrierte Zahndatenbanken und Gingivagestaltung enthält sie die zusätzlichen Indikationen Modellguss, Bohrschablonen sowie direkt verschraubte Brücken und Stege. Die Software bietet zudem erstmalig ein vollständig neues und modulares Preiskonzept – ohne Zähl-Dongles, Jahreslizenzen, Updateverpflichtungen oder Ablaufdatum. Gemäß dem Sirona-Motto „Weil Zahntechniker Freiheit brauchen“ ist die inLab SW 15.0 offen, etwa für den STL- Scandaten-Import anderer Modellscanner oder intraoraler Aufnahmesysteme sowie für den STL-Export von inLab-Restaurationsdaten zur Produktion auf anderen Fertigungseinheiten.

 

 

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