Infektionsprävention in mongolischen Zahnarztpraxen

German-Mongolian Symposium on Hospital Hygiene: Dentsply Sirona klärt über Präventionsmaßnahmen auf

Eine einwandfreie Praxishygiene ist die Voraussetzung jeder erfolgreichen klinischen und zahnmedizinischen Behandlung. Am 19. und 20. September veranstaltete das Mongolian Emergency Service and Hospital Hygiene Project (MeshHp) gemeinsam mit dem mongolischen Gesundheitsministerium ein Symposium für medizinisches und zahnmedizinisches Fachpublikum in Ulaanbaatar (Mongolei). Die Teilnehmer konnten hier erfahren, wie es um die hygienischen Bedingungen in den medizinischen Einrichtungen des Landes bestellt ist und wie sie Hygienestandards verbessern können. Da beispielsweise dentale Behandlungen zu den potentiellen Übertragungswegen von Hepatitis B- und C-Erregern zählen, rückte MeshHp den Themenbereich „Dental“ dieses Jahr in den Vordergrund des Symposiums. So wandte sich die Veranstaltung an Tag zwei ausschließlich an Zahnärztinnen und Zahnärzte – als Besucher waren ein Viertel der insgesamt rund 1.000 mongolischen Zahnärzte anwesend.

German-Mongolian Symposium on Hospital Hygiene: Dentsply Sirona klärt über Präventionsmaßnahmen auf

German-Mongolian Symposium on Hospital Hygiene: Dentsply Sirona klärt über Präventionsmaßnahmen auf

Stella Nehr-Werner, Hygiene Referentin bei Dentsply Sirona, klärte mit ihrem Vortrag über die fachgerechte Aufbereitung und Pflege von Übertragungsinstrumenten auf. Schwerpunkt jeder Aufbereitung ist die gründliche Reinigung, da sie die Grundvoraussetzung für jegliche Desinfektions- oder Sterilisationsmaßnahmen ist. Hierbei ist generell der maschinellen Reinigung der Vorzug zu geben.  In der Regel bietet die Einhaltung der Herstellerangaben, insbesondere bei der Aufbereitung der komplexen Übertragungsinstrumente, den idealen Weg.

MeshHp wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, die rund drei Millionen Einwohner der Mongolei über gesundheitsfördernde Maßnahmen aufzuklären und vor weiteren Infektionen zu schützen. Gesundheitsstatistiken zeigen, dass 20 Prozent der mongolischen Bevölkerung Träger von Hepatitis B- und C-Erregern sind.

Unterstützt wird dieses Projekt von den deutschen und mongolischen Gesundheitsministerien, der mongolischen Zahnärzteschaft und diversen Unternehmen, unter anderem auch Dentsply Sirona. Darüber hinaus ist die Mongolei auch Teil des WHO Programms “Clean care is safer care”, das im engen Austausch mit dem MeshHp steht. Die Wichtigkeit des Themas Infektionsprävention zeigte sich zudem in der Zuhörerschaft: Nicht nur zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des mongolischen Gesundheitsministeriums waren anwesend, sondern auch der deutsche Botschafter sowie ein Abgesandter der WHO.

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