DSIGN: Inspirations 2017-2018 by Dentsply Sirona – Teil 9: Augenhöhe und Alpenwind

DSIGN: Inspirations 2017-2018 by Dentsply Sirona – Teil 9: Augenhöhe und Alpenwind

Der Name der Praxis von Zahnarzt Maxim Mennle und seiner Frau Dr. Christine Mennle ist Programm, denn das Ambiente der Räume vermittelt gleich beim Betreten eine entspannte Atmosphäre. Das liegt daran, dass die beiden Zahnärzte helle und warme Grundtöne für die Gestaltung ihrer Praxis in Inning am Ammersee verwendet haben. Sie wollten damit für ihre Patienten eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, auch wenn es draußen gerade grau und trübe ist.

Aufgelockert wird das insgesamt zeitlose Design durch farbliche Akzente. Dazu zählen sowohl die orangefarbenen Stoffrollos und Sitzbänke im Wartebereich als auch die wechselnde Blumendeko. Aber auch die unterschiedlichen Farben der T-Shirts, die die Assistentinnen tragen, vermitteln eine fröhliche Abwechslung. Gekonnt in Szene gesetzt sind die bunten fantasievollen Gemälde von Dr. Christine Mennles Vater. Sie gefallen den Patienten so gut, dass einige davon bereits den Besitzer gewechselt haben.

Der Durchbruch

Einen Wechsel gab es auch bei den Praxisräumen, denn Frau Dr. Mennle hatte sich 2004 ursprünglich in der Hälfte der Räumlichkeiten als Einzelpraxis niedergelassen. Als die Nachbarwohnung frei wurde, ergriffen die Zahnärzte 2013 die Gelegenheit, die Praxis mit einem Durchbruch zu einer Gemeinschaftspraxis von rund 250 qm zu vergrößern. Der Durchbruch verhalf ihnen nicht nur räumlich sondern auch wirtschaftlich zu einer Erweiterung mit gut 330 Behandlungen im Monat. Das großzügige Platzangebot ermöglichte dem Ehepaar, den Raum als gestalterisches Element zu nutzen. So wirken die Räume für sich selbst und schaffen dadurch ebenfalls eine entspannte Atmosphäre.

Die Idee für den Praxisnamen hatten die beiden Inhaber übrigens auch in entspannter Atmosphäre in ihrem Haus in Ungarn. „Wir wollten unseren Patienten in erster Linie die Angst vor dem Zahnarztbesuch nehmen. Den Begriff „Angst“ wollten wir aber nicht verwenden, da er ein negatives Gefühl ausdrückt. So kamen wir auf das Gegenteil der Angst – die Entspannung“, kommentiert Dr. Mennle ihre Idee.

Duft gegen Angst

Dazu passend findet die Anamnese in einem separaten Besprechungszimmer und nicht an der Behandlungseinheit statt. Das entspanne die Situation erst einmal, erklären die Zahnärzte. Für die Erstkonsultation nehmen sie sich grundsätzlich viel Zeit, um auf die Fragen und möglichen Ängste der Patienten einzugehen. Auch den typischen, eher negativ assoziierten Geruch nimmt man in der Zahnarztpraxis nicht wahr, denn am Empfang wurde ein Geruchsneutralisator installiert.

Mit Hilfe der kleinen Box wird der typisch medizinische Geruch ausgeschaltet. Nach einigen verschiedenen Duftproben war sich das Ehepaar einig: „Bei uns soll es nach Alpenwind riechen.“ Untypisch für eine Zahnarztpraxis ist auch der Empfangsbereich: Der Tresen hat die Höhe einer Hotelrezeption, so dass die Patienten von den Mitarbeitern auf Augenhöhe empfangen werden. „Der Augenkontakt war uns sehr wichtig, denn die Kommunikation auf gleicher Höhe vermittelt ein Willkommen“, ist Dr. Mennle überzeugt.

Unaufdringlich wertig

Die technische Ausstattung der Praxis wurde so gewählt, dass sie die Patienten nicht abschreckt. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“, befindet sich in den Räumen nur das notwendige zahnmedizinische Equipment. Die Behandlungseinheiten von Dentsply Sirona passen für die Zahnärzte sehr gut in ihr Konzept, da sie ein zurückhaltend schlankes Design haben und dadurch den Raum nicht dominieren. „Wie unsere Räume wirken auch die Behandlungseinheiten für sich und vermitteln dadurch eine unaufdringliche Wertigkeit“, sagt Maxim Mennle und unterstreicht die Philosophie der Praxis mit dem Satz: „Wir können es uns nicht leisten, billige Technik zu kaufen, denn sie genügt unseren Ansprüchen nicht und muss schnell erneuert werden. Am Ende zahlt man sie dann doppelt.“

Neben dem Design war für das Ehepaar vor allem die integrierte Hygienefunktion ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Behandlungseinheiten von Dentsply Sirona. Die sorgfältige Aufbereitung der Instrumente wird in der Praxis groß geschrieben. Vor drei Jahren haben die Zahnärzte von sich aus das Gewerbeaufsichtsamt angesprochen, um ihr Hygienemanagement optimal auf die Anforderungen abzustimmen. Mit der Umstellung auf die digitale Hygienedokumentation kann die Praxis seitdem einen lückenlosen Nachweis für die einwandfreie Instrumentenaufbereitung liefern.

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